Die Idee für den Band gab es schon lange. „Wir haben dann aber erst einmal ein Buch über ,Utzerather Platt’ herausgegeben. Das war so erfolgreich, dass die Rufe nach einem neuen Buch laut wurden. Also haben wir die Idee wieder verfolgt, Bilder aus den alten Dörfern zusammen zu tragen“, so die beiden Mitglieder des Geschichtskreises.
Zusammen gekommen sind tolle Erinnerungen: an die Natur, an die Straßen, an den Bahnhof,... „Wir haben mit dem Buch die Möglichkeit, zu erinnern. Aber auch Zugezogenen und Menschen, die damals noch ganz klein waren, zu zeigen, wie der Ursprung unseres Ortes war. Denn der ist schließlich jetzt im Tagebau verschwunden. Wir haben ja nur noch die Erinnerungen“, erklären die beiden Otzenrather.
Das Ziel, möglichst alle Bebauung der Straßen im Bild zu zeigen, haben die fleißigen Autoren erfüllt. Auch Bilder der früher regen Gewerbetätigkeit wurden aufgenommen. Idyllische Ecken und Landschaften in und um Otzenrath und Spenrath waren reichlich vorhanden und werden ebenfalls dargestellt. „Gut, dass Gert so ein leidenschaftlicher Fotograf ist, der damals alles mit der Kamera festgehalten hat“, freut sich Eickels über die Zusammenarbeit, die ganz corona-konform ablief: „Wir haben viel telefoniert, uns Sticks mit Entwürfen in den Briefkasten eingeworfen – und viel diskutiert, denn wir wollten unsere Vorstellungen gelungen umsetzen.“
Ein solches Gesamtbild der alten Heimat lässt diese noch einmal aufleben und Erinnerungen werden mit diesem Fotoalbum aufgefrischt.
Wer in der Historie stöbern möchte, kann sich einen Bildband bei Blumen Schrey, bei Behr und Eickels sowie an der Info-Theke des Rathauses für 20 Euro sichern.