Denn drei neue Kindergärten gehen dann an den Start und sollen die Lücke von fast 300 dringend benötigten Kindergärtenplätzen schließen.
Auch wenn der Bürgermeister sich und die Verwaltung immer wieder für diesen Erfolg lobt, schränkt Gehrmann kritisch ein: „Es darf nicht zu einem Teufelskreis kommen, weil neu gebaute Kindergärten wegen Personalmangel nicht eröffnet werden können, und die Stadt zu Strafzahlungen verurteilt wird, weil Betreuungsplätze fehlen.“
Die Lösung muss, so Gehrmann, vom Land kommen: „Eine weitere Öffnung der Personalverordnung muss zügig angegangen werden.“
In diesem Sinne hat sein Partei-Kollege Simon Rock, Landtags-Abgeordneter aus dem Rhein-Kreis, dem für Jugend und Familie zuständigen Landesministerium einen Brief geschrieben. Dort fordert Rock eine weitergehende Öffnung der Personalverordnung, um Personen aus unterschiedlichen Tätigkeitsbereichen für die Kindertagespflege zuzulassen. So sollen auch Menschen mit einer abgeschlossenen Ausbildung oder abgeschlossenem Studium außerhalb des pädagogischen Bereichs über Weiterqualifizierungsmaßnahmen in der KiTa arbeiten können.