Landrat Hans-Jürgen Petrauschke sieht Solarstrom als sinnvollen Beitrag zum Klimaschutz. „Jeder kann damit einen persönlichen Beitrag zum Energiesparen und zum Klimaschutz leisten“, betont Petrauschke.
Das Online-Kataster gibt ebenfalls einen Überblick über Dächer, die für eine Dachbegrünung in Frage kommen. Denn auch grüne Dächer sind in vielen Fällen eine Option: Sie wirken sich positiv auf das Klima aus, weil sie Luftschadstoffe filtern, CO² aufnehmen und Starkniederschläge verzögert in die Kanalisation abgeben. Kreisweit etwa 92.000 Gebäude sind für die Nutzung als Gründach geeignet.
Die Entscheidung für ein Solardach oder eine Dachbegrünung ist nicht nur ein sinnvoller Beitrag zum Umweltschutz, sondern rechnet sich auch für viele Hausbesitzer. Sie können den durch Sonne erzeugten Strom zum Beispiel selbst nutzen. Wer sein Dach begrünt und entsprechend dämmt, spart bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus bis zu sechs Prozent des Heizenergiebedarfs ein.
Sowohl das Online-Solarpotenzialkataster als auch das Gründachpotenzialkataster sind möglich durch die Zusammenarbeit aller Kommunen im Kreis mit der Sparkasse. Der Rhein-Kreis lieferte die Datengrundlagen für die von „Tetraeder“ erstellte Homepage.
Zu erreichen sind die Angebote im Internet unter der Adresse www.solare-stadt.de mit dem jeweiligen Stadtnamen zu finden, zum Beispiel www.solare-stadt.de/neuss oder www.solare-stadt.de/juechen .