Positiv am Verdachts-Ort: Er liegt so außerhalb unter der Autobahn, dass bei einer Evakuierung nur höchstens 20 Personen evakuiert werden müssten – im besten Fall könnte die Entschärfung sogar ohne Evakuierung ablaufen.
„Lediglich die Bahnlinie müssten wir für die Zeit sperren“, erklärt Stadtpressesprecher Stephan Renner bei einem Ortstermin.
Doch ob es so weit kommt, ist von den Untersuchungen abhängig, die aktuell laufen. Sebastian Johnen, Leiter des städtischen Ordnungsamtes, erklärt den Plan: „Diese Woche werden die Löcher bis 15 Meter Tiefe gebohrt, in die Sonden eingeführt werden. Diese messen, ob in der näheren Umgebung Metall zu finden ist. Die Ergebnisse werden an den Kampfmittelbereinigungsdienst der Bezirksregierung übertragen, die entscheiden, wie es weiter geht. Wenn die das ,OK´ für die Grabungen geben, werden der Hang abgetragen und die Baustelle eingerichtet, um vorsichtig nach den Blindgängern zu suchen. Mit drei Wochen müsste man dann wohl im besten Fall rechnen, bis die Fahrbahn wieder fahrtüchtig ist.“
Der Erft-Kurier wird seine Leser natürlich über alle Schritte zeitnah informieren.
Julia Schäfer