So wurde zum einen in einem ersten Schritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit auf 20 Stundenkilometer reduziert. Zum anderen wurde in Abstimmung mit Gewerbetreibenden eine der beiden durch die Verwaltung erarbeiteten Varianten zum Umbau von Längsparkplätzen umgesetzt, wodurch mehr Platz für Außengastronomie am Markt geschaffen wurde.
Diese Maßnahmen sollen aber erst ein Anfang sein. Denn auch in der vergangenen Ratssitzung kam der Marktplatz wieder zur Sprache. Aus unterschiedlichen Interessenskreisen hätten die Verwaltung weitere Anfragen und Kritikpunkte zur Gesamtsituation des Jüchener Markts erreicht. Unter anderem wurde der Rückbau der großen Halle – auch als „Scheune“ bekannt – geäußert sowie die Entfernung der Gabionen vor Markt 21. Außerdem wurde der Zustand der Wartehalle an der Bushaltestelle bemängelt.
Nach dem ersten Schritt der Umgestaltung vor einigen Monaten wurde nun auch der Wunsch nach dem Umbau weiterer Längsparker hin zu Außengastronomieflächen laut, das Einrichten einer Kurzzeitparkzone für Kunden der Post sowie eine generelle Verschärfung der Parkplatzsituation im Zentrum. Dabei ist die Parksituation im Zentrum ohnehin angespannt. Gewerbetreibende erzählten dem Top-Kurier erst diesen Sommer davon, dass Kunden einfach weiterfahren würden, wenn sie keinen Parkplatz finden. Was der mögliche Wegfall weiterer Parkplätze – sollten die Maßnahmen umgesetzt werden – zu bedeuten hat, bleibt abzuwarten. Insbesondere die Parkplatzgestaltung und Parkplatzbewirtschaftung werde die Verwaltung deswegen nun prüfen. Wie in der vergangenen Ratssitzung beschlossen wurde, sollen weitere Schritte auf dem Markt im Rahmen einer Bürgerbeteiligung geplant werden. Hier können alle Interessierte ihre Meinung zur Umgestaltung kundtun Die Bürgerversammlung ist allerdings erst für das kommende Jahr vorgesehen, heißt es von Seiten der Stadt. Daniela Furth