Er hat sich für den Blühstreifen nahe der Straße entschieden, obwohl er eigentlich recht feucht und damit auch in trockenen Jahren bestens geeignet für den Kartoffelanbau ist. „Aber hier sehen die Leute einmal, dass wir Bauern was tun“, so Dirk Klaßen zum Erft-Kurier.
Das Image der Bauern leide zum einen unter „Entscheidern, die keine Ahnung haben“. Diese Kritik geht unter anderem an das Bundes-Landwirtschaftsministerium. Aber auch an selbst ernannte Naturschuttz-Organisationen. „Die haben dann Presseabteilungen, die verstehen, sich zu vermarkten. Da würde dann jedes Bäumchen, das irgendwo gepflanzt wird, groß abgefeiert. Ich habe kürzlich 100 Haselnüsse ausgepflanzt. Ohne Fördergelder und ohne Subventionen.“