Mit der angebrachten Sorgfalt gingen die Beamten dem ominösen Päckchen auf den Grund. Die chinesischen Schriftzeichen konnten relativ schnell einem Online-Versandhandel zugeordnet werden. Nachdem die Frau, im Herbst letzten Jahres, Schuhe im Internet erstanden hatte, brachte der Händler eine Gratisbeigabe auf den Weg. Mehrere Monate reiste deshalb ein kleiner Plätzchenausstecher in Form eines Einhorns aus dem fernen Asien bis nach Grevenbroich.
Sowohl die Polizei als auch die Grevenbroicherin freuten sich über den unerwarteten und überaus harmlosen Inhalt des fremdländischen Päckchens. Einig war man sich auch darüber, dass es richtig und umsichtig war, die Herkunft der unerwarteten Postsendung kritisch zu hinterfragen und kein eigenes Risiko einzugehen.
Diese nette Geschichte wird vermutlich noch unter dem Weihnachtsbaum bei der Familie für Gesprächsstoff sorgen - bei Kakao und leckeren Einhorn-Plätzchen.