Ja, viele Mitbürger blicken sorgenvoll auf das neue Jahr. Aber Zukunft wird aus Mut gemacht, um eine bekannte Redewendung leicht zu variieren. Und, um mit Autor Walter Kempowski zu sprechen: „Uns geht es doch noch Gold“.
Für Jürgen Steinmetz, seines Zeichens Hauptgeschäftsführer der IHK „Mittlerer Niederrhein“, gibt es „Grund für Optimismus: Was mich zuversichtlich stimmt, ist, wie unsere Unternehmen mit Entschlossenheit und Ideenreichtum die Herausforderungen angehen.“
Er weiß sich hier einig mit Landrat Hans-Jürgen Petrauschke, der in seinem Beitrag schreibt: „Gerade in finanziell schwierigen Zeiten müssen wir dafür sorgen, dass unsere Wirtschaft richtig läuft. Jeder Euro, der ausgegeben wird, muss erst einmal erwirtschaftet und eingenommen werden. Der Kreis setzt alles daran, die Weichen so zu stellen, dass die Wirtschaft floriert, Arbeits- und Ausbildungsplätze schafft und so das Fundament für unsere gewohnt starke Sozialpolitik gelegt wird.“
Bijan Djir-Sarai, Generalsekretär der FDP und damit aktuell ranghöchster Politiker aus dem Rhein-Kreis, schlägt in seinem Beitrag den Bogen sogar noch weiter: Er sei positiv gestimmt, „weil der überwiegend große Teil der Menschen in Deutschland weltoffen, leistungsfreudig und fleißig ist. Schließlich sind es die Bürger unseres Landes, die mit ihrer harten Arbeit dafür sorgen, dass wir eine starke Industrienation sind und von vielen anderen Staaten dafür bewundert werden. Sie sind es mit ihrem ehrenamtlichen Engagement, die in Sportvereinen und weiteren Institutionen unser Land so lebenswert machen.“
Heute und in den kommenden beiden Ausgaben finden Sie „Chancen und Perspektiven 2024“, so wie sie führende Köpfe unserer Region einschätzen.
Gerhard P. Müller