Hier der genaue Wortlaut: Und schon wieder verschwindet in der Stadt Bedburg eine Grünfläche!
Mit großem Bedauern und Erschrecken haben wir in der Presse gelesen, dass am Bahnhof Bedburg die Grünfläche vom Vorplatz versiegelt und bebaut wird. Nur weil es Fördergelder gibt.
Das ist ein Schlag ins Gesicht für jeden Bedburger Bürger, der sich dem Erhalt unserer Natur (innerstädtischem Grün) einsetzt. Die Bebauung darf und muss an diesem Platz nicht sein.
Auf der anderen Seite des Bahnhofes wäre der ideale Standort gewesen, weil dort schon eine Fahrradstation (versiegelte Fläche) ist.
Jetzt wird die Grünfläche, wo zum Beispiel Tiere in der Stadt Nahrung und Nistmaterial finden, auch noch versiegelt. Das ganze optische Bild vom Bahnhof, der Haltestelle und den Bahnsteigen wird versperrt und stellt ein nicht akzeptabeles Ortsbild dar.
Liebe Macher, was habt ihr euch dabei gedacht? Denkt doch mal an die Bürger der Stadt: die Mehrheit will nicht, dass unsere Orte aus allen Nähten platzen. Es wird seit Jahren vernichtet, versiegelt und bürgerunfreundlich gebaut.
Wir haben zum Beispiel sechs Gewerbegebiete, in denen etliche dubiose Unternehmen Grundstücke haben, bei denen niemand weiß, was da passiert. Verwahrlosung, Vermüllung und unsere Stadt hat keinen Überblick, was sich da tut!
Vor allem kritisieren wir aufs Schärfste, dass die so genannten „großen Ansiedlungen“ von Unternehmen wie ein König hofiert werden! Warum werden keine Verträge abgeschlossen, die den Unternehmen zeigen, wenn sie nicht das halten, was sie versprechen, dass sie Strafen oder Sanktionen zu erwarten haben.
Etliche Großunternehmen sind den Versprechungen nicht nachgekommen und tanzen der Stadt förmlich auf der Nase herum.
Bedburg wieder für uns Bürger gestalten und nicht versiegeln und Bebauung und Gewerbe und Industrie um jeden Preis. Nach groß kommt größer und immer größer, dann verliert man den Überblick und es bricht alles ein!
Warum wird auf gutem Ackerboden eine Gewerbefläche gebaut und wir Bürger haben den Dreck und die Versiegelung und die Ausgleichsfläche wird abgegolten oder in einen anderen Kreis als Wiese, Wald oder Naturoase verlegt? Unsere Stadt war mal wohnenswert. Es gab sogar eine Zeit, da haben Geschäftsleute noch morgens und abends vor ihrem Laden die Wege gekehrt. Bürger hatten Gärten und achteten auf Sauberkeit in ihrer Straße und Ortschaft.
Wir können nur an unsere Stadtoberhaupte appellieren: Bleiben sie auf dem Teppich und schaffen wieder eine attraktive Wohnqualität für ihre Bürger und keine mit Gewalt versuchte Großstadtatmosphäre.“