Es war in der Tat bewegend, als die gesamte Pascal-Familie den 50 Jahre alten Lennon-McCartney-Song in der Krügerschen Fortschreibung sang: „Gib dem Frieden eine Chance / In Ost und West, in Nah und Fern / Gib dem Frieden eine Chance / Denn wir leben alle auf demselben Stern!“
Entstanden war der Wunsch, ein Zeichen für den Frieden zu setzen, in den zahlreichen Gesprächen und Diskussionen rund um Putins Krieg in der Ukraine auf Schüler- wie auf Lehrerseite. Viele Ideen wurden aufgebracht, am Ende einigte man sich auf das Friedenslied.
Innerhalb einer Woche wurde das Ganze dann umgesetzt: Stefan Krüger brauchte zwei, drei Tage um den Text umzuschreiben. „Über Nacht haben die Schüler das Lied dann einstudiert“, freut sich der langjährige Lehrer und Chorleiter. Und Schulleiter Gerhard Bodewein ergänzt: „In den vergangenen Tagen hörte man im Schulgebäude in den einzelnen Klassen immer wieder, wie das Lied einstudiert wurde.“
Bodewein hielt auch eine kurze Ansprache: „Als UNESCO-Schule gestaltet das Pascal-Gymnasium unser Schulleben im Sinne eines interkulturellen Lebens. Wir treten ein für ein freies und weltoffenes Europa.“
Und weiter: „Ich denke an die Kriegsopfer, an die tausenden Menschen auf der Flucht, an Familien, die zerrissen werden, nicht wissend, ob und wann man sich wiedersieht. Und an die, die im Krisengebiet geblieben sind, die seit Tagen in U-Bahn-Schächten und Bunkeranlagen ängstlich verharren.“
Für die gab es erst eine Schweigeminute. Und dann den tausendstimmigen Gesang mit Elia Albini und Christina Wiechmann als Solisten.
Ein Video des Liedes finden Sie auf der „facebook“-Seite des Erft-Kurier.