Langwaden. Präsident Heiner Hoffmann sagte schon im Moment, in dem die Entscheidung von Stadt und Land bekannt wurde: „Einerseits ist es gut, dass wir Klarheit haben, andererseits werden wir alle Aktivitäten um ein Jahr verschieben und haben vorgesehen, die 875-Jahr Feier am vierten Wochenende im August 2021 zu feiern. Vorausgesetzt, die Künstler bekommen wir dann zu diesem Datum wieder verpflichtet.“
Und er fügte an: „Wir im Vorstand werden uns Gedanken machen, wie wir im Rahmen des Erlaubten, das eine oder andere doch durchführen können. Die Arbeiten an unserer Skulptur und die Vorbereitungen für die 875-Jahr Feier laufen natürlich unvermindert weiter.“
So sollen am Sonntagmorgen im kleinen Kreis (Vorstand, König und so weiter) die Gefallenen am Ehrenmal geehrt werden, ein Kranz niedergelegt und ein Gottesdienst im Kloster gehalten wird.
„Dies geschieht natürlich unter Maßgabe der derzeit geltenden Absands- und Hygieneregelungen“, so Pascal Mährle, Sprecher der Kirmesgesellschaft „Einigkeit“ Langwaden, jetzt gegenüber der Redaktion des Erft-Kurier.
Am vierten Wochenende im August sollen übrigens zumindest die neuen Ortseingangstafeln der Öffentlichkeit übergeben werden, die eigentlich Bestandteil der Feierlichkeiten zum 875- jährigen Bestehen des gesamten Klosterdorfes sein sollten, verrät Mährle weiter.
Zur Erinnerung: „Lanckwade“, wie der Ort 1173 in der Patronatsurkunde bezeichnet wird, entwickelte sich zunächst aus den Hausleuten des Herrenhofes der Herren von Wevelinghoven, später dann allerdings aus den Dienstleuten des benachbaten Klosters.
Gerhard Müller