Wir blicken nun auf ein schönes Jahr mit einer unvergessenen Krönung zurück“, resümieren wenige Tage vor dem großen Orkener Volks- und Schützenfest
Wolfgang Kirsch
und
Katja Baumann-Kirsch
, die dann natürlich im Blickpunkt des Interesses stehen werden.
Im September des vergangenen Jahres entschlossen sich zehn junge „Boschte“ einen Schützenzug im BSV Orken zu gründen. Kennengelernt hatten sich die Jungs vorwiegend durch das jahrelange Zusammenspielen bei der SG Orken/Noithausen. Während der Gründungsversammlung kamen mehrere Namen ins Spiel und die zehn Jungs entschieden sich, ihren Jägerzug „Brave Boschte Orken 2015“ zu nennen. Nach Annahme der eigens formulierten Satzung wurde Severin Mertens zum Zugführer und ersten Vorsitzenden gewählt. Die Grundsteine waren also gelegt. Zu der ersten größeren Veranstaltung des Zuges, dem Vogelschuss, wurde der Vogel von Generaloberst Peter Weifeuer gesponsert. Neben dem Pfänderschießen sollte also auch der erste König ausgeschossen werden. In einem spannenden Finale gegen seinen Bruder Felix errang Torben Weidner mit dem 65. Schuss die Königswürde. Er wird somit als „Torben I.“ in die Vereinschronik des Jägerzuges eingehen.
„Unsere Eltern haben uns Vereinsleben gelehrt, ob Karneval oder Schützenfest – am Brauchtum hängt unser Herz. Durch Auflagen, die fast nicht mehr einzuhalten sind, kämpft das Brauchtum auch in unserem schönen Orken ums Überleben. Sollte es an den nächsten Tagen etwas lauter werden so ruft nicht gleich die Polizei sondern feiert einfach mit“, merken die beiden durchaus kritisch an.
Dennoch habe es eine Menge Spaß gemacht, den BSV Orken zu repräsentieren. Und weiter: „Bedanken möchten wir uns bei, unserem Adjutanten
Jörg Ewen
(Foto oben), unseren bezaubernden Hofdamen
Julia Fischel
Carola Schiffer
Celina Siebenaller
und
Nicola Baumann
, bei unserer Königskompanie „Kap Horn“ mit Damen, beim Vorstand des BSV Orken und beim TC Orken. Alle standen uns mit Rat und Tat zur Seite.“
Wolfgang Kirsch (Jahrgang 1962) ist Maschinenführer bei der „Hydro“, Fan der SG Orken/Noithausen sowie der „Borussia“ aus Mönchengladbach und Vater einer Tochter, die
Sahra Kirsch
heißt.
In den Orkener Bürger-Schützen-Verein kam er 2006 und fühlt sich seitdem im Marinezug „Kap Horn“ wohl. Dort bekleidet er den Rang des Leutnant. Zu seinen Hobbys zählt die amtierende „Majestät“ auch seinen Hund Sam.
Ihm zur Seite steht Katja Baumann-Kirsch, die die Kinder Nicola und Jannik mit in die Ehe eingebracht hat.
Der Königs- und Marinezug „Kap Horn“ im Jahre 202 bei Jörg Ewen „im Häuschen“ gegründet. Gründungsmitglieder waren
Dieter Cremer
Karl Esser, Dennis Flock
, Jörg Ewen,
Jens Ewen
Ulrich Schmitz
Renè und Reiner Held
Bereits bei der ersten Teilnahme an Schützenfest 2003 konnte man mit 14 Kameraden die erste eigene Uniform tragen. Heute zählt der Zug 20 Mitglieder im Alter von 15 bis 55 Jahren. „Und wir können mit Stolz behaupten dass es eine super tolle und lustige Truppe ist“, so der Chronist der Marinezuges. Und weiter: „Unser Motto ist ,Wir feiern, die Feste, wie sie fallen’ – und wenn wir keine haben, machen wir uns welche.“
Gerne unterstützen die „Kap Horner“ natürlich ihren Schützenkönig, der übrigens nach 2008 zum zweiten Mal oberster Repräsentant des Orkener Regiment ist.
Stolz und zufrieden meldet sich auch
Manfred Holz
als neuer Präsident der Orkener Schützen zu Wort. er vermeldet: „Seit längerem hat sich wieder einmal ein neuer Jägerzug aus jungen Schützen gegründet, dem wir an dieser Stelle viel Erfolg und ein superschönes erstes eigenständiges Schützenfest wünschen. Daneben hat sich ein bereits etablierter Zug überlegt, die Vorstandsarbeit aktiver zu unterstützen. Dies begrüßen wir natürlich sehr und würden uns sehr freuen, wenn hieraus eine Initialzündung für andrer Vereine wird.“
Zusammen mit seinem
Stellvertreter
Roland Knapp verweist er auch weitere Veränderungen: „Eine neue Tanzmusik wird zum Schützenfest erstmalig in Orken aufspielen und verspricht ,music handmade’. Lassen Sie sich überraschen. Erstmalig wird
Georg Späth
als neuer Partner des BSV Orken das Zelt zur Verfügung stellen. Er hat versprochen, mit einem neuen Zeltkonzept zu überzeugen.“
Während der jüngsten Tage arbeitete eine emsige Crew um Schießmeister
Hans-Jürgen Schmitz
an der leider notwendigen Erneuerung des Schießstandes und es werden erste Fühler in Richtung Brauereien ausgestreckt, um auch hier weiterhin „am Geschmack von Schützen und Gästen“ zu bleiben.
Noch einmal Manfred Holz (Foto rechts): „Sie sehen also: Auch in diesem Jahr ist Leben im Verein und wir als Präsidenten denken, dass sich ein Besuch der Veranstaltungen zum Schützenfest lohnen wird. Wir freuen wir uns in diesem Sinne zusammen mit dem Majestätenpaar Wolfgang Kirsch und Katja Baumann-Kirsch auch in diesem Jahr wieder sehr auf die Begegnung mit vielen Bürger bei uns im Orkener Schützenzelt.“.