„Die Bedienung ist intuitiv, zudem kann die Navigation um eine Sprachausgabe ergänzt werden. Neben einer barrierefreien Route können auch Alternativrouten berechnet werden, um Ämter oder Raumnummern schnell zu finden“, sagt zuständiger IT- und Baudezernent Harald Vieten.
Da das übliche GPS-Signal in Gebäuden nicht empfangen wird, hat Vieten vier Verwaltungsgebäude in Grevenbroich und Neuss mit so genannten „Bluetooth Low Energy“-Modulen (BLE) ausstatten lassen.
Die BLE ersetzen quasi die GPS-Satelliten, über die der aktuelle Standort im Gebäude ermittelt werden kann. Daten können hierüber nicht gespeichert werden.„Auch alle in den Kreisgebäuden installierten Defibrillatoren wurden inzwischen in die Navigations-App eingebunden, was im Notfall sehr hilfreich sein kann“, so Vieten weiter.
Außerdem wird die Anwendung bereits von vielen Fachämtern der Kreisverwaltung genutzt, die viele Menschen elektronisch per Mail oder per Brief einladen müssen.
Für jeden Raum der vier Gebäude hat die Stabstelle Digitalisierung einen personalisierten QR-Code zur Verfügung gestellt, der von jedem Kreis-Mitarbeiter in Mails, Briefen, Flyern eingebunden werden kann.
Nach Abfotografieren des QR-Codes löst dieser die Installation der kostenlosen App (Android, iOS) und danach die spätere Routenführung aus.
Wie das Indoor-Navi der Kreisverwaltung funktioniert und Links zum App-Download für iPhone und Android-Geräte finden interessierte Nutzer im Internet unter rkn.nrw/navi.