„Die Nutzung von Sporthallen zur Flüchtlingsunterbringung gefährdet unseren Schul- und Vereinssport im Rhein-Kreis existenziell. Wir erwarten von der Landesregierung, dass sie nach alternativen Unterbringungsmöglichkeiten sucht, damit der Sport in unserem Kreis nicht weiter belastet wird.“ Die CDU-Fraktion teilt die Kritik des Kreis-Sport-Bundes und der Stadt- und Gemeindesportverbände an der unkoordinierten und nicht langfristig gedachten Vorgehensweise des Landes bei der Flüchtlingsunterbringung. Insbesondere die Leistungssportler sorgen sich im Vorfeld von wichtigen Wettkämpfen um ausreichende Trainingsmöglichkeiten. Die CDU-Fraktion begrüßt, dass sich Landrat Petrauschke gegen die Nutzung der Radsporthalle Büttgen als Flüchtlingsunterkunft eingesetzt hat. Welter: „Der Sport leistet einen wichtigen Beitrag zur Integration von zugewanderten Menschen. Nur wenn der Sport nicht weiter belastet wird, kann er seine gute Integrationsarbeit fortsetzen.“
Kreis-CDU fordert: Turnhallen wieder dem Sport zurückgeben
Grevenbroich · Der Kreis-Sport-Ausschuss hat in seiner jüngsten Sitzung über die Flüchtlingshilfe im Rhein-Kreis beraten. „Die Landesregierung muss die Flüchtlingsunterbringung in unseren Sporthallen so schnell wie möglich beenden“, fordert Vorsitzender Thomas Welter (CDU) aus Jüchen.
23.02.2016
, 13:32 Uhr